Sprache im Oktober: 3 lesenswerte Artikel

Sprache lebt und befindet sich in einem steten Wandel. Das macht vielen Menschen Angst – ist jedoch erst einmal nichts Ungewöhnliches. Denn auch wir entwickeln uns konstant weiter und sind nicht dieselben wie wir es vor fünf, zehn oder hundert Jahren waren. Gleichzeitig gibt es Sprachen, die massiv verdrängt werden und vom Aussterben bedroht sind. Stirbt jedoch eine Sprache, stirbt mit ihr eine ganze Weltanschauung – und meist sind es ohnehin marginalisierte Gruppen, die von dieser Bedrohung betroffen sind. In der Reihe „Sprache im …“ stelle ich gegen Ende jedes Monats eine Auswahl an Artikeln zusammen, die Sprache zum Thema haben. Ich hoffe, damit zu größerem Verständnis für Sprache, die Notwendigkeit einer sprachlichen Weiterentwicklung und für den Schutz gefährdeter Sprachen beizutragen.

1. Warum bedrohte Sprachen aktuell noch gefährdeter sind

Wie das Coronavirus zum Aussterben indigener Sprachen in Lateinamerika beiträgt, berichten Terrence McCoy und Heloísa Traiano in ‚There are no words‘: As coronavirus kills Indigenous elders, endangered languages face extinction (Washington Post). 

2. Zum Welttag des Stotterns am 22. Oktober

Warum stottern Menschen? Sylvaine von Liebe geht der Ursache in Zum Welttag des Stotterns: Der Kampf mit der Sprache (BR) auf den Grund. Außerdem zeigt sie Therapiemöglichkeiten auf und gibt Tipps für Familien und das Umfeld Betroffener.

3. Gesetzestexte nur für Frauen?

Für großes Aufsehen sorgte im Oktober ein Gesetzentwurf des Justizministeriums: Es war durchgehend in weiblicher Form verfasst, weshalb das Innenministerium Widerspruch einlegte. Im Gespräch mit der Moderatorin Diane Hielscher erklärt die Rechtsprofessorin Maria Wersig, warum sie die Befürchtung, der Gesetzestext könnte rechtswidrig sein, nicht teilt: Femininum, Maskulinum – Streit um Gesetzentwurf in rein weiblicher Form (Deutschlandfunk Nova)

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